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Werkstattkonzert

Sinfonieorchester Con Brio

Das Sinfonieorchester Con Brio spielt Mozart und Strauss

 

Das Sinfonieorchester Con Brio Würzburg tritt in seinem Winterprogramm mit zwei sehr unterschiedlichen, in ihrer je eigenen Art grandiosen Werken vor sein Publikum: mit Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll KV 550 und mit der Tondichtung für großes Orchester Ein Heldenleben op. 40

von Richard Strauss.

 

Den ausgedehnten Violin-Solopart im Heldenleben übernimmt der langjährige und bewährte Konzertmeister des Con Brio, Reinhold Emmert; die Leitung des Konzerts liegt wie immer in den Händen von Prof. Gert Feser.

 

Richard Strauss steht mit seiner 1898 entstandenen Tondichtung kompositorisch an einer Wendemarke seines Lebens. Ein Heldenleben ist gleichsam eine Art Zwischenbilanz seines bisherigen Schaffens. Strauss ruft darin sein bereits entstandenes Werk allumfassend auf – nicht nur in zahlreichen Selbstzitaten, sondern auch im Spiel der Genres: Die Tondichtung ist gleichermaßen Sinfonie, Solokonzert, Oper und sogar Kammermusik. Hinzu treten eine außerordentliche Vielfalt der Formen, der Farbgebung (impressionistisch ebenso wie expressionistisch) und nicht zuletzt der Gefühle, die ein bildungsbürgerliches Herz der Jahrhundertwende bewegen konnten. All dies formt der Komponist zu dem gewaltigen Gemälde eines „Helden“ (er selbst?), der auf Widersacher trifft, eine treue Gefährtin an seiner Seite hat und in Kampf und Selbstbesinnung schließlich zu „Weltflucht und Vollendung“ findet.

 

Die berühmte g-Moll-Sinfonie Wolfgang Amadeus Mozarts ist dagegen eher Bilanz eines kompositorischen Lebens als eine zwischenzeitliche Wegmarke. Die vorletzte Sinfonie des Wiener Meisters, entstanden 1788, ist im Vergleich zum Heldenleben zeitüblich schmal besetzt, enthält jedoch eine nicht geringere musikalische Wucht und Größe. Kaum ein Werk der Wiener Klassik ist zudem so unterschiedlich gedeutet worden wie KV 550. Die Einschätzungen reichen von „griechisch schwebender Grazie“ (Robert Schumann) über „tragischen Pessimismus“ (Bernhard Paumgartner) bis hin zu „abweisender Geschlossenheit“ (Dietmar Holland). Vielleicht liegt gerade in dieser Vielfalt der Deutungen der beste Beweis für die Großartigkeit des Werkes.

 

Dauer insgesamt: ca. 2 Stunden

 

Ablauf:

Einlass ab 10:30 Uhr |

erster Teil ca. 35 min.,

anschließend Pause |

weiter Teil ca. 55 min.

 

Weitere Informationen unter: www.conbrio-wuerzburg.de

Veranstalter

Ensemble Con Brio e.V. c/o Ulrich Moll

So., 08. Februar 2026
11:00 Uhr

Veranstaltungsort

Landesmusikakademie Hessen
Schloss Hallenburg
Gräfin-Anna-Str. 4
36110 Schlitz

Preise

Eintritt frei, Spenden erbeten

Kontakt

Landesmusikakademie Hessen
06642-9113 0
konzerteundeventsnoSpam@lmah.de

Anreise



Informationen zur Anreise mit dem PKW, Bahn und Bus finden Sie hier.

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